Logo Anna Knauer

Energiewacht-Tour 2014


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1. Etappe

Das Grinsen will gar nicht mehr verschwinden aus meinem Gesicht. Heute ist nämlich endlich das passiert, auf das ich jetzt seit Wochen warte: ein Rennen, mit dem ich komplett zufrieden bin.

Nachdem ich mich in der ersten Runde mit fast allen meinen Teamkolleginnen in der zweiten Gruppe wiederfand, konnte ich schon fast nicht glauben, was gerade passierte. Denn um mich herum waren nur Fahrerinnen, die in den letzten Rennen unerreichbar für mich schienen. Doch heute war alles anders: ich hatte richtig gute Beine und ging sogar immer wieder mit durch die Führung. Da unser Team und Specialized sehr gut zusammenarbeiteten und wir zwischendurch sogar über 50km/h auf der Geraden fuhren, konnten wir anfangs der dritten und vorletzten Runde zur Spitzengruppe aufschließen. Und anscheinend war nicht nur ich von mir überrascht, sondern auch andere Fahrerinnen klopften mir zwischendurch auf die Schulter. Vor allem aber waren es meine Teamkolleginnen, die mich immer wieder lobten und anfeuerten, sodass ich in der letzten Runde immer noch ohne größere Probleme an der Spitze mitkurbeln konnte. Ich schaffte sogar zwei, drei Mal den Sprung in Ausreißergruppen. Zum Schluss versuchte ich noch für Thalita den Sprint mit anzufahren, doch da musste ich dann leider doch passen. Trotzdem kam ich noch auf einen 19. Platz und liege somit nach dem ersten Tag auf Platz 4 der Nachwuchswertung.

Ich bin also mehr als glücklich mit dem heutigen Tag und hoffe, dass es so weiter geht.